Vergangenes

Zu aller erst: Danke!
Danke für eure Unterstützung, für euer Interesse und für eure Beteiligung.

In unseren Räumlichkeiten passiert vieles und damit es nicht in Vergessenheit gerät, ist hier unsere Geschichte in Veranstaltungen erzählt.

23.11. Kurzvorträge/Open Mic

In gemütlicher Runde haben an diesem Abend Menschen Kurzvorträge gehalten: Es wurde geteilt, informiert und gebildet was das Zeug hält! Dabei ging es um Filmkritik, Wiederstand und Haushalt (mit ein bisschen Physik).

Überlegt euch, worüber ihr gerne reden würdet und halten die Ohren offen: Dies wird bestimmt nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein!

14.11. Public Viewing: Queer Pride Dresden 2022

Im Rahmen der Queeren Bar haben wir das Release einer Kurzdoku über die Queer Pride Dresden gefeiert.
Wer gerne noch mal in den Sommer zurückgeholt möchte, kann sich auf der Internetseite von fair-films die Reportage ansehen.

03.11. Vortrag – Die christliche Rechte in Sachsen

Wenig beachtet von einer kritischen Öffentlichkeit, existieren auch in der Bundesrepublik Organisationen und Netzwerke, die aus religiös-christlichen Motiven eine andere Gesellschaft anstreben.

Zur Abwehr der liberalen Moderne werden zunehmend Bündnisse mit der extremen Rechten gesucht.

Die Veranstaltung lieferte eine Einführung in die Ideologie, die Strukturen und die Strategien der christlichen Rechten mit Beispielen aus Sachsen, inklusive Dresden.

Der Referent Lucius Teidelbaum ist freier Journalist, Publizist und Rechercheur. Von ihm erschien zuletzt im Unrast-Verlag das Buch „Die christliche Rechte in Deutschland“ (2018).

26.10. Das glaube ich dir nicht!

von Das Ist Räudige Kunst
– Eine Lesung über wahre Begebenheiten mit einer Prise Allgemeinwissen.

24.10. Queerfeministische FLINTA*-Küfa 🔥

Erste FLINTA* only Küfa im PlatzDa!! Es gab vegane Küfa und ab 20:00 Uhr wurde über Schönheitsideale im Kapitalismus geredet und wie es uns damit geht. Dafür gab es einen kleinen Input und danach eine offene Gesprächsrunde.

Die Resonanz war überraschend groß und alle hatten einen schönen Abend. Dies war sicher nicht die letzte Veranstaltung dieses Formats im PlatzDa!

10.10. Wenn wir uns nicht für uns selbst einsetzen, wer wird es dann tun?
– Organisierung von Frauen und Menschen weiterer unterdrückter
Geschlechter als antipatriarchale Perspektive in der Praxis

Vortrag im Rahmen der Kurdistantage ( https://iz-dresden.org/de/kurdistantage-2022-das-programm/ ) durch Gemeinsam kämpfen ( https://gemeinsam-kaempfen.de/ )

In Nord- und Ostsyrien sind unzählige Menschen im Widerstand gegen zahlreiche und in der Form sehr unterschiedliche Angriffe. Sie sind aber nicht ausschließlich im Widerstand gegen die Besatzung durch den türkischen Staat oder islamistische Gruppierungen, sondern setzen sich auch intensiv für eine freiheitliche Organisierung der gesamten Gesellschaft ein. Insbesondere Frauen haben begonnen sich selbst zu organisieren und Vorschläge zu entwickeln, wie die Organisierung einer freien Gesellschaft aussehen kann. Aber wie sieht die Selbstorganisierung und der Widerstand der Frauen in Nord- und Ostsyrien aus? Warum organisieren sich Frauen in Kurdistan autonom? Welche Erfahrungen und Analysen haben dazu geführt und welche Errungenschaften wurden dadurch erreicht? Diese und viele weitere Fragen sollen in einem Vortrag und anschließender Diskussion mit der Referent:in der Feministischen Organisierung Gemeinsam Kämpfen aufgegriffen werden. Außerdem soll sich die Frage gestellt werden was die Errungenschaften der Frauenrevolution für die Realität in Deutschland bedeuten und was wir davon lernen können.

8.10. 3. Löbtauer Sportfest

Am 08.10.2022 veranstalteten wir das mittlerweile bereits 3. Löbtauer Sportfest, um einen heißen Sommer mit zahlreichen Veranstaltungen feierlich zu beenden und noch einmal einen tollen gemeinsamen Tag im Kiez zu verbringen.

Am Nachmittag wurde an verschiedenen Stationen in Löbtau Sport, Spiel und Spaß verknüpft und ein erlebnisreicher Tag für die gesamte Nachbar*innenschaft gestaltet. Neben Tischtennis, Federball, Volleyball und Dosenwerfen und zahlreichen anderen Spielen gab es einen Baumkletterworkshop und entspannendes (Bier-)Yoga.

Eine der Stationen war der neue Löbtauer Umsonstaden, der an diesem Tag Eröffnung feierte. So konnten die Besucher*innen nicht nur auf sportliche Art Löbtau erkunden, sondern lernten auch einen neuen Baustein der solidarischen Nachbar*innenschaft kennen.

Schließlich ging der Tag auf der Festwiese an der Columbusstraße mit Getränken und leckerem Essen zuende. Noch bis 21 Uhr saßen zahlreiche Nachbar*innen beisammen, lauschten Live-Musik und Dj-Sets.

Ein erfolgreicher Tag für den Kiez und ein würdiger Abschluss des Sommerprogramms!

6.10. Vortrag: Feminismus und Militanz

Wir freuen uns, euch zu einem Vortrag durch die AG Geschichtsvergessen einladen zu dürfen:

Frauen bzw. Feminismus und Militanz sind zwei Dinge, die vielen Menschen „da draußen“ nicht gut zusammenzugehen scheinen. Viele von uns hingegen würden gern behaupten, dass die eben doch hervorragend zusammenpassen. Aber der gesamtgesellschaftliche Eindruck hat seine Gründe, und es ist auch nicht so, als sei nicht offensichtlich, dass Militanz einen starken „gender bias“ hat, also eine starke Geschlechterkomponente bzw. wir, wenn wir über Militanz nachdenken, oft an Männer denken. „Militanz“ wird im Laufe des Vortrags unter verschiedenen Aspekten und Blickwinkeln beleuchtet und nicht von vornherein begrifflich festgelegt. Die Diskussion verstehen wir als wichtigen theoretischen Beitrag mit Folgen für die linksradikale und feministische Praxis, aber nicht explizit als Beitrag zur seit Jahrzehnten geführten Militanzdebatte. Eher ist der Vortrag zu verstehen als Versuch, an vergangene feministische (und militante) Praxis anzuschließen und gleichzeitig zu fragen, warum das so schwierig ist. Wir wollen der vielerorts kritisierten Geschichtsvergessenheit begegnen, ohne Veränderungen zu übersehen oder dogmatisch Einstellungen zu übernehmen. Darum ist ein großer Teil dieses Vortrags historisch. Die Thematisierung der Frage, warum es so schwierig ist, an militante feministische Praxis anzuschließen, führt aber mittelbar auch zu anderen Fragen. Zum Beispiel zu den Fragen nach sinnvoller Militanz überhaupt, nach der Unsichtbarmachung von militanten Frauen sowohl seitens der bürgerlichen Presse, als auch seitens einer linken Bewegungen, nach den „Kosten“ von Militanz, nach neuen Schwerpunkten der Bewegung, etc.

Wir behandeln „Frau“ als gesellschaftlich konstruierte, wirkmächtige und Subjekte zurichtende Kategorie. Ein großer Teil unseres Vortrags beschäftigt sich mit der kritischen Wiedergabe von Theorien und Geschlechterverständnissen, die wir ablehnen; gerade deswegen finden wir, dass man diese Kategorie auch benennen muss, wo sie auf problematische Weise verwendet wird. Die emanzipatorische Dimension von Militanz ergibt sich aus unserer Sicht aus dem Bruch mit sozialisierten Geschlechternormen, insofern liegt unser Fokus aus Sozialisation, Zuschreibungen und (sprachlicher) Darstellung von Geschlecht. Diese passieren aber niemals außerhalb einer Gesellschaft mit dichotomem, also zweigeteiltem Verständnis von Geschlecht. Es geht uns nicht darum, für andere zu definieren, welches Geschlecht sie haben oder die gemeinsamen Kämpfe von FLINTAs unsichtbar zu machen. Weder verstehen wir unter „Frauen“ bloß cis-Frauen, noch würden wir behaupten, dass das, was wir sagen, genauso für jede FLINTA-Person gilt. Letztlich geht es uns darum, uns gegenseitig zu ermuntern, mit geschichtlicher Zurichtung zu brechen, nicht darum, zu urteilen, wer sich darin, was wir sagen, wiederfinden muss oder darf.

25.09. Antifaschistischer FLINTA-Kneipenabend (Antifa Action Week)

Organisiert euch! – so fordert es jeder zweite Aufruf, so rufen auch wir immer wieder aus. Und ja, eine Bande ist man nicht allein, gemeinsam aktiv zu werden verspricht mehr Spaß, mehr Erfolg und auch mehr Schutz vor Repression als Einzelkämpfer*innentum.

Trotzdem gibt es Hürden, die den Einstieg in bestehende Zusammenhänge erschweren – besonders für nicht-cis-Typen. Diese haben oft etwas mit patriarchalen Strukturen, mit dominantem (Rede-)Verhalten und auch immer wieder konkret diskriminierendem Verhalten von cis-männlichen Genossen zu tun. Das zu ignorieren oder wegzulächeln ist für uns keine Option. Genauso wenig haben wir Bock darauf, “die Antifa” den Typen zu überlassen und uns aus der Politik zurückzuziehen.

Als FLINTA in der AIL haben wir uns genau deshalb vor einiger Zeit zu unregelmäßigen Treffen verabredet. Wir haben uns einen Raum geschaffen, um ohne den Druck des Alltagsgeschäftes als Kiezantifa über unsere Vorstellungen und Wünsche bezüglich der eigenen Strukturen auszutauschen, aber auch für ein Socialising und Miteinander ohne cis-männlichen Faktor.

Diese bestärkende Erfahrung möchten wir gern mit euch teilen und laden deshalb alle antifaschistischen FLINTA in Dresden herzlich zu einem offenen Barabend für FLINTA ein! Dieser antifaschistische FLINTA-Kneipenabend kann Raum für Erfahrungsaustausch, feministische und antifaschistische Ideenschmiede, ein Sprungbrett für Veränderungen in der gemeinsamen gemischten Gruppe und vieles mehr sein.

08.08. Erster Queerer Barabend!

Liebe Queers und die, die gern verqueert werden wollen,
endlich ist es so weit – am Montag (morgen!) öffnet das PlatzDa in Löbtau die Türen für einen lockeren queeren Barabend, der vielleicht bald Gewohnheit werden könnte…!

Lasst uns ab 20 Uhr im PlatzDa! treffen und bei kühlen Drinks darüber reden, wie wir gemeinsam einen queeren Abend in Löbtau gestalten können!

Wir freuen uns auf euch!

Veranstaltungsreihe: Erste Welle der Awareness im Kiez

26. Juni Workshop zur psychischen Erste-Hilfe

Wie schützen wir uns eigentlich selbst und andere, wenn es uns nicht gut geht? Wie können wir bei uns und anderen psychische Belastung frühzeitig erkennen? Und was können wir tun, um uns und unser gegenüber zu unterstützen, wenn es darum geht in Belastungs- und Krisensituationen Erste-Hilfe zu leisten?
Darum soll es in diesem Workshop gehen. Das Team „Aufeinanderachten“ bietet dazu einen kostenfreien, fünfstündigen Kurs an. Dieser soll in kurzeer Zeit relevantes Grundwissen und Handlungskompetenzen vermitteln.
Im Anschluss gibt es Snacks und Getränke und Zeit zum lockeren Austausch.
Schaut gerne auf der Internetseite von „Aufeinanderachten“ vorbei: https://aufeinanderachten.de/

11. Mai Selbstorganisierte Umgänge mit sexualisierter Gewalt – Community Accountability

Bei der zweiten Veranstaltung von KollUm und e*space unterhalten wir uns darüber, wie ein gemeinschaftsbasierendes Konzept für den Umgang mit sexualisierter Gewalt aussehen kann.
In unserer Gesellschaft wird sozialem Fehlverhalten mit Ausschluss und Strafe begegnet oder bei Gewalt weggeschaut und Betroffene nur unzureichend unterstützt.
In Schwarzen Communities in den USA wurden Ideen für andere Umgänge entwickelt: mittlerweile ist das Konzept der Community Accountability, der gemeinschaftlichen Verantwortungsübernahme, seit mehreren Jahren auch hier in der Diskussion.
Wir wollen euch das Konzept vorstellen und über Möglichkeiten und Hürden diskutieren.

27. April Emanzipatorische Umgänge mit sexualisierter Gewalt – Grundlagen & erste Schritte

Am Mittwoch luden KollUm, e*space und wir euch ins PlatzDa! zur zweiten Veranstaltung unserer Awareness-Reihe ein:
Was verstehen wir eigentlich unter sexualisierter Gewalt?
Was sind Warnzeichen und Vorstufen und wie können unterschiedliche Reaktionen und Umgänge damit aussehen?
Was kann ich tun, wenn ich sexualisierte Gewalt in meinem Umfeld erlebe?
Wie können Reaktionen aussehen, was kann Betroffenen helfen und an wen kann ich mich wenden?
Anhand der Arbeit von KollUm und anderen emanzipatorischen Umgängen haben wir uns mit diesen Fragen beschäftigt und sind mit euch in den Austausch gekommen.
Schaut gerne auf der Webseite der Veranstaltenden:
https://intervene.fueralle.org
Wir danken allen, die die Veranstaltung organisiert und abgehalten haben! Es ist super gelaufen und wir freuen uns auf den nächsten Termin!

26. März Löbtauer Kiezfest

Heraus zum Löbtauer Kiezfest. Lasst uns gemeinsam in den Frühling starten!

Am Samstag, den 26.03. werden wir ein Fest rund um den Gemeinschaftsgarten an der Columbusstraße feiern. Es gibt verdammt viele Gründe zusammenzukommen und sich den öffentlichen Raum zu nehmen. 

Wir wollen Danke sagen, für eure vielseitige Unterstützung nach dem mutmaßlich rechten Angriff im November auf unseren Stadtteilladen und an dem Tag Spenden für Betroffene von rechter Gewalt sammeln. Wir wollen weiter  gemeinsam mit euch die Probleme im Stadtteil angehen. Ob steigende Mieten, rassistische Übergriffe, zu niedrige Löhne, Partnergewalt , Einsamkeit etc. – es gibt viel zu tun.

Dieser Entwicklung wollen wir etwas entgegensetzen. Wir freuen uns darauf, als Nachbar*innen zusammenzukommen, uns kennenzulernen und uns auszutauschen. Und natürlich wollen wir gemeinsam feiern und einen schönen Tag verbringen.

Es gibt für euch: Kleidertausch, Verschenke-Ecke, Kaltgetränke, Konzerte, Infostände von stadtpolitischen Initiativen, leckeres Essen gegen Spende und vieles mehr!

Bringt eure Freund*innen, Nachbar*innen und Familie mit! 

Für einen gemeinschaftlichen Kiez!

Wiedereröffnung ab 3.3. Jetzt wieder jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr für euch geöffnet!

Heißgeliebte Nachbar:innenschaft!

Nachdem nun der zweite Coronawinter (so langsam) dem Ende zuzugehen scheint, haben wir uns im Plenum entschieden, die altbekannte, viel vermisste und heiß ersehnte Donnerstagsküfa wieder stattfinden zu lassen!

Juhu!

Natürlich sind wir uns bewusst, dass Corona noch nicht wirklich vorbei ist und daher bitten wir euch folgendes zu beachten, wenn ihr euch dann am Donnerstag ab 19.30 Uhr auf den Weg in Löbtaus gemütlichstem Wohnzimmer macht:

Unabhängig der aktuell geltenden Verordnungen gilt im PlatzDa! folgendes: Alle kommen geimpft UND getestet (egal ob Booster oder not).

Natürlich kann eine Ansteckung mit Covid-19 auf diesem Wege nicht 100% ausgeschlossen werde, doch wir hoffen, dass die Sicherheit, dass alle Anwesenden getestet sind, die Wahrscheinlichkeit dahingehend minimiert.

Wir denken außerdem, dass wir alle nach 2 Jahren eine gewisse Pandemiemündigkeit erreicht haben. Wenn ihr Bedenken habt oder euch noch unsicher seid, dann kommt bestimmt in Bälde auch für euch der Moment euch wieder in das bunte Kieztreiben zu werfen.

Außerdem: es wird diese Woche leider noch kein Essen im PlatzDa! geben. Einerseits aus hygienischen Gründen, andererseits, weil wir die ersten kommenden Veranstaltungen erst einmal als Testlauf verstehen wollen. Trotzdem wäre es natürlich vortrefflich, wenn ihr euch bereits einmal mit dem Gedanken beschäftigt, ob ihr nicht demnächst mit euren Mitbewohnis, eurer festen Küfa-Crew oder euren Besties eine Kochaction für eine Donnerstagsküfa starten möchtet.

So, dass war unser talk, wir sehen uns am Donnerstag, freuen uns auf viele bekannte Gesichter und hoffen, dass ihr alle bis dahin gut durch die nächsten zwei Tage kommt,
eure PlatzDa!rin@

13.11. Angriff auf das Platzda

Liebe Nachbar*innen,

eigentlich wollten wir heute nochmal unsere Spendenaktion bewerben. Doch das ist nicht mehr nötig, da nach nicht einmal 20 Stunden insgesamt 1.500€ an Spenden bei uns eingegangen sind. Das ist überwältigend und absolut crazy!!! Die neue Glasscheibe wird vermutlich in zwei Wochen von einem Glaser aus dem Kiez eingebaut. Die Kosten von 1.542€ sind jetzt quasi sicher gedeckt.

Wir danken allen Spender*innen, allen Menschen, die uns aufbauende Worte oder Kontakte zu Firmen geschickt haben und die sich über welchen Weg auch immer mit uns solidarisiert haben!!! Wir gehen sehr gestärkt aus diesem Angriff heraus und haben noch einmal mehr Lust diesen Raum für euch Nachbar*innen selbsorganisiert weiter am Laufen zu halten.

Zur Einordnung hier nochmal ein Pressetext zum Angriff aufs Platzda: https://www.addn.me/freiraeume/angriff-auf-nachbarschaftcafe-in-dresden-loebtau/

Wenn ihr uns weiterhin unterstützen wollt, kommt ins Platzda und trinkt, werdet Fördermitglied (egal mit wie viel €) und seid solidarisch mit euren Nachbar*innen!

Wir melden uns ganz bald! Habt vielen Dank für euren Support, egal in welcher Form!

Eure Platzdarin@s <3

Vorfall:

am Samstagabend, den 13.11., wurde gegen 23 Uhr das PlatzDa! angegriffen.

Mindestens eine Person hat einen großen Stein (ca. 10cm Durchmesser) in unser Schaufenster geworfen. Dabei ist die Scheibe zu Bruch gegangen. Im Raum befand sich nach der Veranstaltung zum Umsonstladen in Löbtau eine Person in Schaufensternähe. Die Person wurde glücklicherweise physisch nicht verletzt. Das für Dritte nicht ersichtliche Sicherheitsglas hat schlimmeres verhindert. Jedoch wurde eine mögliche Verletzung der Person in Kauf genommen. Im direkten PlatzDa! Umfeld hat im Anschluss noch ein Böllerwurf stattgefunden.

Täter*innen konnten nicht gesichtet werden.

Für uns als PlatzDa! gehen wir fest davon aus, dass der Angriff aus dem rechten Milieu gezielt gegen unseren Raum und unsere Ideale einer solidarischen Nachbar*innenschaft gerichtet war.

Indizien dafür sind:

– vermehrte rechte Sticker in der unmittelbaren Umgebung, flüchtig geklebte Sticker in der Lübecker Straße, vermutlich von Samstagabend
– der Stein stammt offensichtlich nicht aus der unmittelbaren Umgebung
– keine weiteren Schäden an umliegenden Fenstern/Objekten
– Verletzung von Person in gut beleuchtetem Raum wurde mutwillig in Kauf genommen
– Gesamtgesellschaftlich ist derzeit eine zunehmende Radikalisierung von rechten Einzelpersonen/Gruppierungen festzustellen

Wir lassen uns davon nicht einschüchtern!

Wir werden den Raum für Nachbar*innen weiterhin öffnen und solidarische Angebote wie die Küfa am Donnerstag, offene Mietentreffs, Workshops, Spieleabende, Kleidertausch, Reisevorträge, Lesungen, HöFrüFas, Ausstellungen, Plenumsgruppen stattfinden lassen!

Dafür brauchen wir aber eure Unterstützung, durch:
– Spenden für die kaputte Scheibe (Kosten voraussichtlich 1.500 EUR)
– euren Besuch bei unseren Veranstaltungen. Die nächste schon am Donnerstag, 18.11. ab 19.30 Uhr zur Küfa / Offenen Kneipe (2G+ Regel!)
– Augen offenhalten im Kiez und Verschönerungen des Stadtraums
– Hinweise zu Auffälligkeiten rechter Aktivitäten am Samstagabend
– Kontakte zu Fensterbauer*innen, die auch kurzfristig eine Schaufensterscheibe aus Sicherheitsglas (1,80m x 2,00m) einbauen könnten

Wir melden uns ganz bald mit weiteren Infos zu einer schicken Soliveranstaltung im Kiez.

Seid wachsam. Bleibt solidarisch!

Das Der Die PlatzDa!rino*

2018: Der große Umbau